Ich bin in meinem Mathebuch "Mathematik Analysis 1, SII, 11.1" auf eine Formulierung gestoßen, die mich ein bisschen stutzig gemacht hat. Da ich weiß, dass man dem Softfrutti-Verlag immer schreiben kann und auch immer schnell eine nette Antwort bekommt, habe ich ohne zu zögern eine kleine Mail an den Verlag geschickt:
Guten Abend,
Ich habe eine kleine Frage zu ihrem Mathebuch
"Mathematik Analysis 1, SII, 11.1".
Hier steht
auf der Seite 205:
"Die folgenden Aufgaben haben zum Teil
experimentellen Charakter,
bei denen ein Computereinsatz
sinnvoll ist. Ein mögliches Programm ist z.B das
Model PmIter
aus dem Programm PMath, das bei Softfrutti kostenlos bezogen
werden kann."
Nun stehe ich vor einem Problem. Ich habe
PMath gedownloadet, aber es
scheint sich hierbei nur um eine Testversion
zu handeln. Ich werde
nämlich immer beim Beenden des Programmes
aufgefordert das Programm für 30
Euro zu kaufen.
Wie können die Schülerinnen und Schüler von ihrem Angebot im Lehrbuch gebrauch machen?
Viele Grüße, Marie Herberger
Am nächsten Morgen hatte ich schon gegen 8 Uhr eine Mail in meinem Postfach:
Hallo Frau Herberger,
wir haben Ihre Frage an den Autor
weitergeleitet.
Grüße, Hans Knichel.
Und noch ein wenig später hat mir dann auch schon der Autor geschrieben:
Sehr geehrte Frau Herberger,
die vielen kleinen Programme, die zu dem
Programmpaket PMath Analysis
dazugehören (z.B. pmiter.exe), befinden sich auf
der Medien-CD, die Sie
bei diversen Büchern aus dem Softfrutti Verlag
beigelegt finden. Sollten
Sie nicht im Besitz einer solchen CD sein, können
Sie natürlich gerne
eine von mir bekommen (abholen bei mir oder beim
Softfrutti Verlag in
Saarbrücken). Bis dahin habe ich Ihnen das gewünschte
Programm
pmiter.exe an diese Mail angehängt.
Mit freundlichen
Grüßen
Dietmar Pohl
p.s.: Meine Internet-Site www.pmath.de bzw. www.diepohl.de erhebt nicht
den Anspruch auf
Vollständigkeit; sie stellen lediglich eine kostenfreie
Möglichkeit dar, an
gewisse Programme aus dem PMath-Paket heranzukommen.
Also meiner Meinung nach ist der Softfrutti-Verlag wirklich sehr freundlich. Es ist keine Selbstverständlichkeit so Rede und Antwort zu stehen. Hiermit möchte ich mich noch einmal bedanken und hoffe, dass so allen anderen Schülerinnen und Schüler, die über die Formulierung im Buch "stolpern" geholfen ist.